Betriebsübergabe in Ellenz-Poltersdorf
Weinstube Hausmann bleibt in Familienhand
Die mit hohem Aufwand und außergewöhnlichem Engagement aufgebaute Weinstube und das Ferienweingut Villa Hausmann von Alfred und Roswitha Hausmann wurde im Rahmen einer kleinen Feier an die Tochter Stefanie und Schwiegersohn Jörg Theisen übergeben.

Seit über 10 Jahren ist Stefanie bereits im elterlichen Betrieb tätig. Nach ihrer Ausbildung zog es sie wieder zurück in die Heimat. Buchungen, Gästekontakte, Marketing und der abendliche Service gehören zu den Aufgabenbereichen der Hotelfachfrau. Das Wohlbefinden des Gastes und damit die Kundenbindung liegt ihr am Herzen.
Chef hinter dem Herd und somit für das leibliche Wohl der Gäste zuständig ist Roswitha Hausmann, regelmäßig unterstützt von Oma Luise Basten. Aus anfänglichen "Kleinigkeiten aus der Küche" ist eine vielseitige Speisenkarte mit regionaltypischen Gerichten entstanden.
Alfred Hausmann will die "Beine nich hochlegen" und im Weingut weiter tatkräftig mitarbeiten und mit seinen Weinproben Kunden und Gästen vom Moselriesling begeistern. Der Aufbau einer Monorackbahn im gegenüber von Ellenz liegenden "Rosenberg" legt Zeugnis ab von seinem Engagement zum Erhalt der Weinkulturlandschaft. Ob Enkel Jakob die Familientradition einmal fortführt steht noch in den Sternen.
"Nachdem Ihr im vergangenen Jahr bereits das 20-jährige Bestehen Eurer Weinstube feiern konntet, wurde Eurer Betrieb nun mit dem Qualitätssiegel Servicequalität in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet", mit diesen Worten gratulierte Bürgermeister Helmut Probst den Eheleuten Hausmann zu der Auszeichnung und Betriebsübergabe ganz herzlich. "Zahlreiche Auszeichungen belegen, dass Ihr den richtigen Weg eingeschlagen habt und bestärken Euch darin, auch nach der Betriebsübergabe an diesem Qualitätskonzept festzuhalten" so Probst. Er wünschte allen Familienmitgliedern Gesundheit und persönliches Wohlergehen und der Weinstube und dem Ferienweingut weiterhin viele zufriedene Gäste. Den guten Wünschen schlossen sich Ortsbürgermeister Hans-Dietmar Schausten und Kreisbeigeordneter Manfred Müller (hintere Reihe von links) an.






