Weinlexikon

Weinlexikon

Hausmann’s lustiges und wissenswertes Weinlexikon

A wie Abgang:

Nachgeschmack des Weines beim Runterschlucken. Ein langer Abgang zeichnet einen hochwertigen Wein aus.

A wie Alkohol:

Eine, wenn nicht die Hauptsache am Wein. Hat er zu wenig, schmeckt er nicht, hat er zu viel, schlägt er die Blume und auch seinen Trinker zusammen.

B wie Blume oder Bukett:

Der Geruchseindruck des Weines. Gerne spricht man von zart, edel, fein.

B wie Botrytis:

Eine besondere Art von Schimmelpilz bzw. Edelfäule, die erwünschtermaßen Weintrauben befällt. Geschmack und Geruch sind meist typisch für hochwertige Weine.

C wie Classic:

Eine internationale Bezeichnung für Weine mit einer Restsüße von ca. 14 Gramm pro Liter.

D wie dekantieren:

Vorsichtiges umgießen von Wein in eine spezielle Karaffe. Damit befreit man den Wein von Trübstoffen oder bringt Ihn mit Sauerstoff in Verbindung, damit er seine Aromastoffe besser entfalten kann.

D wie Durst:

Wenn man bedenkt, dass ein frisch gepflanzter Rebstock erst nach ca drei Jahren Trauben für einen halben Liter Wein bringt, könnte es einem allein davon trocken im Hals werden.

E wie elegant:

Ausgewogene und fein abgestimmte Weine.

E wie entrappen:

Abtrennen der Beeren vom Stiel.

E wie Eiswein:

Wird von uns nicht angebaut. Soll aber ganz gut schmecken.

F wie Federweißer:

Bereits gärender Most. Eine noch recht süße spritzige Spezialität zur Erntezeit mit wenig Alkohol. Durch die gärende Hefe sieht es aus, als würden weiße Federn tanzen, daher auch der Name.

F wie Firne:

Geschmackston eines alten Weines. Leichtes Lager - Oxydationsbukett.

G wie Gesundheit:

Wein und Gesundheit. Inzwischen ist es bewiesen, dass in Ländern mit höherem Weinkonsum das Herzinfarktrisiko niedriger ist. Maßvoller Weinkonsum regt die Verdauung an, hält die Gefäße elastisch und senkt die schädlichen Blutfette.

H wie Hochgewächs:

Ein reiner Rieslingwein mit einem Öchslegehalt von mind. 70C. An diesen Wein werden bei der Qualitätsprüfung besondere Anforderungen gestellt.

H wie Hektar:

Flächeneinheit, Abkürzung ha, 1ha > 10.000m²

H wie halbtrocken:

Ein Wein mit einer Restsüße von 9-18 Gramm pro Liter

I wie Illusion:

Eine durch zu viel Wein entstehende Sinnestäuschung. Dies wird vom Betroffenen jedoch meist als sehr positiv bewertet.

J wie Jetzt:

Jetzt sollten Sie innehalten und einen Schluck Hausmann`s Wein genießen.

K wie Kabinett:

Der Kabinett ist die unterste Stufe der Qualitätsweine mit Prädikat. Dieser Wein mit mind. 73C Oechsle zeichnet sich durch seine leichte, zarte Art mit niedrigem Alkoholgehalt aus.

K wie Korkgeschmack:

Tritt bei Flaschenweinen mit "kranken" Korken auf. Der Wein ist je nach Intensität ungenießbar. Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen verwenden wir selber Schraubverschluss oder künstlich hergestellte Korken.

L wie Landwein:

Ein deutscher Landwein ist ein Wein, der im Gegensatz zum Tafelwein nicht gebietsüberschreitend verschnitten und nur aus zugelassenen Rebsorten bestehen darf. Dadurch ist ein landschaftstypischer Wein garantiert, der üblicher Weise als Schoppenwein, herzhaft und kernig im Geschmack, beliebt ist. Mit 47C Oechsle zeichnet sich dieser Wein durch seine spritzige muntere Frische aus.

L wie lieblich:

Ein Wein mit einer Restsüße ab 18 Gramm pro Liter aufwärts.

Ö wie Öchsle:

Gradeinteilung für den Zuckergehalt des Mostes.

Q wie Qualitätswein:

Als Abkürzung sieht man oft Q.b.A. was bedeutet Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete. Dieser Wein muß bestimmte weinrechtliche Vorschriften erfüllen z.B. Rebsorte, Trauben aus einem bestimmten Anbaugebiet, Mindesmostgewicht 55C Oechsle Die "Rangliste" der Weine beginnt bei Tafelwein, Landwein, Q.b.A., dann kommen die Qualitätsweine mit Prädikat: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese, Eiswein.

R wie Riesling:

Die verbreiteste und einer der ältesten Rebsorten, nicht zuletzt aber auch die Königin der Reben genannt.

R wie Riesling Hochgewächs:

Auch hierbei handelt es sich um einen Qualitätswein, doch es werden besondere Maßstäbe angesetzt bevor dieser Titel vergeben wird. Der Wein darf ausschließlich aus Riesling Trauben bestehen, der gewonnene Most muß einen natürlichen Alkoholgehalt aufweisen, das Mostgewicht muß 7C Oechsle höher liegen als bei einem allgemeinen Q.b.A. ca. 65C Oechsle. Denn der Wein muss bei der amtlichen Prüfung eine Qualitätszahl von 3,0 erreichen.

R wie Restzucker:

Zuckergehalt der nach Abschluß der Gärung noch im Wein zurückbleibt.

S wie Säure:

Ein unabdingbarer Inhaltsstoff im Wein. Sie macht den Wein spritzig und lebendig.

S wie Spätlese:

Spätlese ist die zweite Stufe der Qualitätsweine mit Prädikat. Trauben die oftmals etwas später gelesen werden und somit schon eine gewisse Edelfäule aufweisen. Diese Weine mit mind. 80C Oechsle sind vollreife, elegante und im Aroma kräftige Weine.

S wie Selektion Jakob:

Für Selektionsweine bedarf es besonders ausgesuchter Trauben. Vor der Reife der Trauben wird bereits sortiert/selektiert und nicht so gut entwickelte Trauben werden entfernt. Unsere Selektion Jakob gehört zur Rubrik Hochgewächs und der Wein ist nach dem ersten Enkelkind Jakob benannt.

T wie trocken:

Ein Wein mit einer Restsüße von 0-9 Gramm pro Liter

U wie unmöglich:

Der Gedanke, dass es irgendwann keinen Wein mehr geben wird.

W wie Wein:

Wein ist eines der ältesten alkoholischen Getränke der Welt. Welche Temperatut, welches Glas, zu welchem Anlass oder Essen, darüber scheiden sich die Geister. Fest steht jedoch, Wein ist Alltäglichkeit und auch Luxus, Wein ist gesund, Wein ist nicht nur ein Getränk er ist eine Philosophie.

W wie Weinliebhaber:

Ein Mensch der Wein über alles liebt. Vielleicht gehören auch Sie schon dazu!

Z wie zu Ende:

Wir hoffen Sie hatten Spaß bei diesem Begleiter rund um den Wein.